Kfz-Autogas eine clevere Alternative

Beim Autogas-Kfz handelt es sich um einen fossilen Stoff, der in Ottomotoren eingesetzt wird. Bei Erdgas- und Erdölförderung tritt Flüssiggas als sogenanntes „nasses Bohrgas“ auf. Auch in der Raffinerie entsteht Autogas-Kfz als Nebenprodukt, wie zum Beispiel bei der Benzin- und Dieselerzeugung. Das Flüssiggas wurde bereits in den 1970er Jahren in Italien und den Niederlanden weit verbreitet als Autogas Kfz genutzt. In Deutschland war die Bedeutung jedoch anfangs recht gering, sodass es aufgrund des fehlenden wirtschaftlichen Wertes einfach abgefackelt wurde. Autogas Kfz hat den Vorteil, dass es umweltfreundlicher verbrennt, als Benzin. Bereits bei niedrigen Temperaturen kann Autogas Kfz in Fahrzeugkatalysatoren umgesetzt werden. Grund ist die bessere chemische Verwertbarkeit.

Verbreitung von Autogas

Zuerst war Autogas Kfz in Taxen, beispielsweise in Istanbul und Bangkok, sehr weit verbreitet. In den 1980er Jahren war dieses Flüssiggas in Österreich durch besonders günstige Preise sehr beliebt. Der Kfz-Bereich folgte also äußerst schnell. Da Privatfahrzeuge jedoch höher besteuert wurden, wurde das Autogas Kfz in Österreich schnell wieder uninteressant. Jedoch wurden alle Wiener Linien auf dieses Autogas Kfz umgerüstet, da der öffentliche Verkehr nicht höher versteuert wurden. Mittlerweile ist Flüssiggas als Kraftstoff in den meisten europäischen Ländern etabliert und wird auch schon öfters verwendet. Besonders in Deutschland wächst die Zahl der täglich dazukommenden Tankstellen für Autogas Kfz stark an. Der Grund sind selbstverständlich immer weiter dazukommende PKWs, da die Steuer für Autogas Kfz derzeit besonders niedrig ist. Die Verbreitung des Flüssiggases wird in der Regel nur noch durch die starken Sicherheitsvorkehrungen und Wartungsarbeiten beeinflusst, die in regelmäßigen Abständen erfolgen sollten. Die Preise für ein Liter Autogas Kfz sind mittlerweile äußerst akzeptabel, so dass man über eine Anschaffung nachdenken dürfte – selbstverständlich unter Beachtung mehrerer Kriterien.

Sicherheitsbestimmungen

Die Behälter, in denen Flüssiggas üblicherweise gelagert werden, sind äußerst überwachungswürdige Anlagen. Das heiß, sie müssen vor Inbetriebnahme und in bestimmten Fristen wiederkehrend geprüft werden. Diese Prüfung darf selbstverständlich nur durch eine zugelassene Überwachungsinstitution erfolgen. Auch der Transport von Autogas Kfz wird geregelt und zwar sollte dieser laut ADR-Bestimmungen erfolgen. In den sogenannten Garagenverordnungen ist mittlerweile seit geraumer Zeit durchgesetzt, dass mit Autogas betriebene Kfz in Tiefgaragen parken dürfen. Einschränkungen sind lediglich in Berlin, Bremen und dem Saarland bekannt. In den meisten Fällen sind es die Garagenbesitzer, die die Einfahrt mit Autogas Kfz durch Hinweisschilder untersagen. Es gilt das Hausrecht des Garagenbesitzers.

An den Autogastanks gibt es Sicherheitsventile, die im Schadensfall für ein gezieltes Ablasen oder bei starker Hitzeeinwirkung für ein kontrolliertes Abbrennen sorgen. Die Gefahr durch Explosionen wird in diesem Fall also deutlich minimiert. Das wichtigste Kriterium für den sicheren Umgang mit dieser Technik ist jedoch weiterhin die Einhaltung der Prüfintervalle und –Richtlinien. Um die Sicherheitsrichtlinien festzulegen, hat der ADAC bereits mehrfach „Prüfungen“ durchgeführt. Die wohl bekannteste oder beliebteste für Autogas Kfz ist dabei die im Jahr 2008 durchgeführte Heckcrash und Brandtest. Der Erfolg war überwältigend, da nahezu keinerlei Gefahr zu erkennen war. Sicherheitsbestimmungen können in den einzelnen Bundesländern durchaus verschieden sein, da diese eben in die Kompetenz der Bundesländer fallen. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch in Österreich. Das Umrüsten auf Autogas wird meistens von Fachwerkstätten vorgenommen, welche aber auch andere Autoteile, wie z.B. Bremsen oder Auspuff verbauen. Weitere Informationen und News zu Auto bzw- Autoteilen finden Sie auf www.auto-translog.de.

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